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Rücken-Braining®

 

Das Schmerzgedächtnis als Auslöser

Ausgangspunkt von Rücken-Braining® ist die Erkenntnis, dass bereits ein einmaliger akuter Schmerz, wie er beispielsweise durch einen Bandscheibenvorfall hervorgerufen wird, sich im Schmerzzentrum des Gehirns als sogenanntes Schmerzgedächtnis dauerhaft eingeprägt haben kann. Ein solches Schmerzgedächtnis kann sich allerdings auch schon bei kleineren Überlastungen bilden, wenn diese über einen längeren Zeitraum bestehen.

Sobald ein Schmerzgedächtnis entstanden ist, kann es eine Eigendynamik entwickeln und durch unterschiedliche Anlässe aktiviert werden. Da Rückenschmerzpatienten durch langjährige Schonung selten über ein kräftiges Muskelkorsett verfügen, reichen dann oft schon kleine Überlastungen, wie beispielsweise längeres Sitzen oder Gartenarbeit, um das Schmerzgedächtnis zu aktivieren. Wesentlich häufiger sind jedoch die psychischen Belastungen, Stress und Hektik, verantwortlich zu machen.

Ausführliche Aufklärung als Therapie-Einstieg

Der Einstieg in die 6 Theorie-Einheiten von Rücken-Braining® beginnt mit einer für Laien nachvollziehbaren Aufklärung über die Entstehung und Auswirkungen verinnerlichter Schmerzmuster. Für die meisten Patienten ist dies schon der erste große "Lichtblick am Ende des Tunnels", hat doch der jahrelange Leidensweg von Arzt zu Arzt häufig zu einer ganz fatalen Einstellung geführt. Der Hinweis des Arztes, organisch seien keine Ursachen festzustellen, die Schmerzen hätten psychische Ursachen, wird von den meisten Patienten völlig missverstanden: "Mein Arzt nimmt mich nicht für voll, dabei habe ich doch tatsächlich meine Schmerzen!", so die häufige Reaktion der Patienten. Vom Arzt irrtümlich "im Stich" gelassen, fördert dies natürlich die Festigung der Schmerzmuster.

Mentale Übungen können das Schmerzgedächtnis neutralisieren

Im nächsten Schritt lernen die Patienten Techniken, wie neuronale Straßen des Schmerzgedächtnisses neu "programmiert" werden können. Viele dieser Techniken sind der kognitiven Verhaltenspsychologie entnommen und werden bereits seit Jahren in unterschiedlichsten Therapiebereichen erfolgreich eingesetzt.

Dazu zählen Visualisierung, Einfluss des Unterbewusstseins, Aktivierung der Selbstheilungskräfte, Wirkung von Worten, Körpersprache in Wechselwirkung mit Emotionen usw. Da chronische Schmerzen auf die Dauer das Selbstwertgefühl dramatisch senken, werden auch viele Techniken vermittelt, die das Selbstbild stärken und neues Selbstbewusstsein aufbauen.

Damit die, in der Coaching-Sitzung erarbeiteten Inhalte auch verinnerlicht werden können, erhalten die Patienten sogenannte "Hausaufgaben", die täglich zu absolvieren sind. Auch wenn der erforderliche Zeitaufwand nur jeweils 10-15 Minuten in Anspruch nimmt, erzielen sie eine nachhaltige Wirkung.

Parallel wird die Rückenmuskulatur gekräftigt

Parallel zu den mentalen Übungen vermitteln Sie Ihren Patienten fünf Dehnungs- und drei Kräftigungsübungen für die Rückenmuskulatur.

Die Kombination, mentale (Brain-) Übungen und spezifisches Rückentraining, entfaltet einen enormen Synergieeffekt. Die Patienten machen in beiden Bereichen außergewöhnlich schnelle Fortschritte und haben in kurzer Zeit ihre Lebensqualität deutlich erhöht.

Weitere Therapie-Bereiche

Die Praxis hat gezeigt, dass die Therapie-Methode Rücken-Braining® auch bei anderen chronischen Schmerzen, bei denen die ursprünglich körperliche Ursache bereits ausgeheilt ist, helfen kann. Denn die Wirkungsweise des sog. Schmerzgedächtnisses und die Möglichkeiten der Neutralisation sind nicht auf das Thema Rücken beschränkt.

 

Publikation

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